Rückblick - Tag des offenen Denkmals am 14. Sept. 2014

Im Denkmalverzeichnis des Kreises Altenkirchen sind für die Verbandsgemeinde Altenkirchen knapp 100 Kulturdenkmale verzeichnet. Hierzu gehören viele private Wohnhäuser, Kirchen, öffentliche Gebäude oder auch die Meilensteine an der B8.

Neben den Besichtigungsmöglichkeiten verschiedener Gebäude, gab es 2014 auch eine Stadtführung in Altenkirchen, einen Vortrag in Almersbach zur Restaurierung von Fresken sowie eine geführte Wanderung mit Denkmal-Besichtigung in Kircheib und Mehren.

Spätromanische Pfeilerbasilika in Almersbach

Diese Pfarrkirche ist ein hervorragendes Beispiel einer romanischen Dorfkirche mit noch erhaltenen figürlichen Wandmalereien des 13. - 15. Jahrhunderts. Sie besitzt einen Westturm mit barocker Haube und ist über eine wunderschöne Baumallee zu erreichen.

In der Kirche gab es gegen Ende des Tages einen Vortrag von Geralinde Krauthäuser über die Bedeutung und Restaurierung des Kreuzigungswandbildes in der Almersbacher Kirche.

Bismarckturm Altenkirchen

Der Bismarckturm ist 14 m hoch und wurde nach dem ersten Weltkrieg von Altenkirchener Bürger aus heimischen Felsgestein erbaut. 2009/2010 wurden umfangreiche Restaurationsarbeiten durchgeführt, um den Erhalt und die Begehbarkeit der Aussichtplattform wieder herzustellen.

Jeden ersten Sonntag im Monat und auch am Tag des Denkmals ist der Turm für Besucher geöffnet. Information und Betreuung vor Ort erfolgte wieder durch den Förderverein Bismarckturm
Weitere Informationen zu Kontakten und Öffnungszeiten finden Sie hier

Stadtführungen Altenkirchen

Stadtführung:  "Altenkirchen im 20. Jahrhundert"
Großer Stadtbrand 1893, Gasversorgung, Elektrifizierung, Telefon ...
große Umbrüche und technische Entwicklungen erhalten Einzug in Altenkirchen und verändern eine Stadt. 
All diese Themen wurden im Rahmen der fast 2-stündigen Führung durch Stadtführer Günter Imhäuser vorgestellt.

Treffpunkt: 15:00 Uhr, Rathaus Altenkirchen
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden

Die Führungen ist am Tag des offenen Denkmals für die Besucher kostenfrei.

Romanische Kirche Birnbach

Die romanische Kirche in Birnbach stammt aus dem 12 Jahrhundert und ist das größte romanische Kirchengebäude in der Verbandsgemeinde Altenkirchen. Sie verdeutlicht die große Bedeutung des Kirchspiels Birnbach, wo bereits im Mittelalter die Gerichtsbarkeit ("Hohe Gericht" zu Birnbach) ausgeübt wurde. 

Herr Dieter Sommerfeld hat auch in 2014 wieder viele Informationen an die Besucher weitergeben können und diese auch in Form einer kleinen Power-Point Präsentation den Interessierten Menschen zeigen können.  

Romanische Basilika in Kircheib

Wie eine kleine Burganlage erscheint diese Romanische Basilika mit Westturm aus dem 11. Jahrhundert. Die Turm-Ummantelung wurde im 18 Jh. aus statischen Gründen ergänzt. Die Kirche gehört zur Kirchengemeinde Asbach (Kreis Neuwied) und besitzt eine der ältesten Glocke (um 1200) des Kreises Altenkirchens.

Wie in den vergangenen Jahren konnten Besucher hier nach dem Gottesdienst nicht nur Informationen zum Kirchengebäude erhalten, sondern auch wieder Musik in der Kirche (Duo Feschmir) verbunden mit Kaffee und Kuchen genießen.

romanische Kirche
Deckenbemalung in Kircheib
Musik in der Kirche

Historische Wanderung mit Denkmal-Besichtigungen

Auch in 2014 konnte man wieder mit den LandFrauen Weyerbusch zu einer Wanderung zwischen den beiden romanischen Kirchen in Kircheib und Mehren aufbrechen. Diesmal hat auch das Wetter mitgespielt und so konnte bei wunderschönem Sonnenschein das Kaffeeangebot im Mehrener Pfarrgarten genutzt werden.

Motte Broichhausen

Bei der Motte Broichhausen handelt es sich um eine Natur-Denkmalzone, die Standort einer frühmittelalterlichen Burganlage war. Die ehemalige Turmhügelburg war noch bis 1500 bewohnt. Heute ist hier noch der Burghügel und die Wallanlagen mit Wassergraben zu sehen.
Dieses Kulturdenkmal kann nicht nur am Tag des Denkmals besichtigt werden, es liegt im Waldgebiet südlich von Kircheib zwischen den Ortsteilen Reisbitzen und Neuenhof.
Kurzbeschreibung Motte Broichhausen

Romanische Basilika im Fachwerkdorf Mehren

Die dreischiffige Basilika wurde um 1200 erbaut und im 18. Jhdt. mit einem Fachwerkaufbau aufgestockt. Ihre beherrschende Lage über dem kleinen Fachwerkdorf und die mächtigen Pfeiler im Innenraum sind für Liebhaber alter Dorfkirchen überaus beeindruckend.

Infotafeln wiesen am Tag des Denkmals auf die Geschichte des Kirchenbaus und seinen sehenswerten Einzelstücken hin.
Im Pfarrgarten, gegenüber der Kirche gab es im Dorfcafe wieder leckeren selbsgebackenen Kuchen, Kaffee und andere Köstlichkeiten.

Denkmalzone Ortskern Mehren

Der Dorfkern von Mehren ist wegen seines beispielhaften Fachwerkensembles bereits vor vielen Jahren unter Schutz gestellt worden. Fachwerkhäuser ab dem 15. Jahrhundert gruppieren sich hier um die romanische Basilika und zeigen gemeinsam mit dem Altbaumbestand ein beeindruckendes Dorfbild, das, auch außerhalb des Denkmal-Tages  unbedingt einen Besuch wert ist. Ein altes Gemeindegefängnis mit darüber liegender alten Schule (1547), ein ehemaliges Eulerhaus (1720), "Hartheis Hof"  und viele weitere Baudenkmäler sind hier noch zu sehen.   

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