Heupelzen

Heupelzen liegt etwa 5 km nördlich von Altenkirchen und auf dem höchsten Punkt der Verbandsgemeinde (Höhenlage: 350 m – 380 m ü. NN). Hier verläuft auch die Wasserscheide zwischen Sieg und Wied. Quellbereiche in Wald und Feld fließen deshalb teils Richtung Norden zur Sieg und teilweise nach Süden in die Wied. Durch die Höhenlage hat man hier einen sehr guten Weitblick; selbst von morgendlichem Herbstnebel wird man hier meist verschont, da dieser in die tiefer liegenden Tallagen zieht und man somit schon sehr zeitig die Morgensonne genießen kann. Ein ehemaliger Basaltkegel gab dem Beulskopf seine Form. Heute sieht man nur noch kleine Reste des früheren Basaltsteinbruches von Heupelzen. Die Ortschaft wurde erstmals im Jahre 1493 urkundlich erwähnt. Damals wurde der Klesenhof zu Huypeltzhusen an die Kirche zu Hilgerode verkauft. Der heutige Ortsname Heupelzen setzt sich zusammen aus der Endung „zen“, welche als Verkürzung von „-hausen“ anzusehen ist und dem Wortteil „Heupel“. Heupel- weist entweder auf den früheren Sippenführer (Huypel, Heupel, Haupel oder Haubold) hin, oder ist mit den Worten Hübbel / Hügel zu deuten und weist damit auf den 388 Meter NN hohen Beulskopf hin, die höchste Erhebung in der Verbandsgemeinde Altenkirchen. Jahrhundertelang gehörte das Kirchspiel Altenkirchen und so auch das Dorf Heupelzen zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Sayn, welche bereits im 12. Jahrhundert riesige Besitztümer im heutigen Großraum Koblenz/Eifel besaßen. Durch einen Erbfolgestreit kam es im 16. Jahrhundert zur Teilung in die Grafschaften Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg. Beul und Heupelzen gehörten damals zu Sayn-Altenkirchen und lagen damit im Grenzbereich zu den Kirchspielen Hamm und Birnbach, welche Sayn-Hachenburg zugeordnet wurden. Noch heute kann man den Grenzbereich der Grafschaften durch teilweise ausgeworfene Grenzgräben sowie alte Grenzsteine erkennen.

Raiffeisenturm

Wahrzeichen des Ortes ist heute der 35 m hohe Raiffeisen-Aussichtsturm (mit 177 Treppenstufen) auf dem Beulskopf (erbaut im Jahre 1990). Von hier aus hat man bei gutem Wetter eine ausgezeichnete Aussicht über den gesamten Westerwald, ins Bergische Land, zum Rothaargebirge und sogar bis hin zur Eifel. Im Jahre 1995 fand hier der 1. Turmlauf des Rheinlandes statt.

Heupelzen (rund 290 Einwohner) ist heute noch landwirtschaftlich geprägt, entwickelt sich jedoch zunehmend auch zu einer Wohnsitzgemeinde. Die Nähe zur Stadt Altenkirchen, sowie zum Bahnhof Au/Sieg (Siegstrecke mit sehr guter Bahnverbindung Richtung Köln oder Siegen) macht den Ort zu einem idealen Wohgebiet mit guten Verbindungs-möglichkeiten. Zwischen Altenkirchen - Heupelzen - und Hamm verkehrt die Buslinie 59

Aktuelles aus dem Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde

Aktuelle Nachrichten aus Heupelzen

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