Erste Großelternnachmittage in der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Freunde“ in Busenhausen
Die Gruppenräume der Kita platzten beinahe aus allen Nähten, als am 16., 17. und 18.10.2012 die Kinder der jeweiligen Gruppen ihre Großeltern zu den ersten Großelternnachmittagen begrüßen konnten. Die Einladungen der Kinder wurden von den Omas und Opas mit großer Begeisterung angenommen.
Die Kinder und Erzieherinnen der „Johnny Mauser“-Gruppe, der „Franz von Hahn“-Gruppe und der „Dicker Waldemar“-Gruppe hatten sich bereits im Vorfeld überlegt, wie sie diese besonderen Nachmittage gestalten wollten. So wurde im gemeinsamen Stuhlkreis gesungen, es wurde gebastelt, geredet und viele Spielsachen ausprobiert. Stolz konnten die Kinder von ihrem Alltag in den Gruppen berichten, den Omas und Opas einige ihrer kleinen Meisterwerke präsentieren und ihnen die Räume „ihres“ Kindergartens zeigen. Die herbstlich geschmückte Turnhalle lud die Kinder und ihre Gäste ein, bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Plätzchen eine kleine Verschnaufpause einzulegen.
Am Ende waren sich alle einig, sehr interessante und gelungene Nachmittage verbracht zu haben. Großeltern und Kinder wünschen sich bereits jetzt vom Kita-Team eine Wiederholung im nächsten Jahr.
Waldforscher im „Haus der kleinen Freunde“
Ein Wald bietet Kindern Spiel- und Erlebniserfahrungen, die sie auf anderen Spielplätzen nicht haben. Wenn die Situation es zulässt, haben die Kinder der Kindertagesstätte Busenhausen deshalb zweimal in der Woche die Möglichkeit, mit einer Gruppe den nahgelegenen Wald zu besuchen.
Besonders gerne gehen wir zu einem alten Graben, der zwischen den Bäumen und Sträuchern wunderbar zum klettern und toben einlädt. Dort picknicken wir und haben damit begonnen uns mit Hilfe unseres Hausmeisters ein kleines offenes Häuschen aus Ästen des Waldes zu bauen.
Um den Kindern noch mehr Erfahrungsräume im Wald zu eröffnen und interessierten Fragen der Kinder zu begegnen, haben wir einen Förster vom Forstamt Altenkirchen eingeladen. Und so trafen sich die angehenden Schulkinder zu einem Waldmorgen der besonderen Art. Herr Rhensius hatte sich Zeit genommen und machte sich mit uns auf die Suche nach Tierspuren, unterschiedlichen Pflanzen und Besonderheiten in unserem Wald. Geduldig hörte er sich unsere Fragen an und gab uns kindgerecht und anschaulich Antworten. Er zeigte uns in unserem Wald Spuren und Hinweise auf Tiere, die wir nie vorher bemerkt hatten, wie zum Beispiel eine Wildschweinsuhle oder die Ruheplätze der Rehe. Deutlich konnten wir ihre Liegemulden im weichen Waldboden erkennen. Aber auch Tastspiele und Lauschaufgaben schärften unsere Sinne. Besonders spannend fanden alle den echten Schädelknochen eines Wildschweins, den Herr Rhensius mitgebracht hatte.
Viel zu früh mussten wir uns verabschieden und zusehen, dass wir schleunigst zurück in unsern Kindergarten kommen, denn die Busse warten nicht! Auch nicht auf wissbegierige Waldforscher! Zum Glück war das ja nicht unser letzter Besuch im Wald.
Laborbesuch der Schlauen Mäuse
Kinder lieben es ihre Umwelt zu erforschen! Sie experimentieren mit Wasser, bauen Sandhöhlen und testen verschiedene Flugobjekte. Auf Grund solcher Beobachtungen rief die Anerkennungspraktikantin der Kindertagesstätte „Haus der kleinen Freunde“ Busenhausen im Rahmen ihrer Ausbildung die Projektgruppe „Schlaue Mäuse experimentieren“ ins Leben. Wochenlang haben wir Experimente zum Thema Feuer, Wasser, Luft und Erde gemacht.
Zum krönenden Abschluss besuchten wir am 18.04.2012 das Labor der Schaeffler Friction Products GmbH in Hamm/Sieg. Schaeffler Friction Products gehört zur Schaeffler-Gruppe, das ist ein weltweit führender Wälzlagerproduzent und Automobilzulieferer. Am Standort in Hamm werden Kupplungsbeläge für PKW, sowie Reib-und Gleitmaterialien für verschiedene industrielle Anwendungen hergestellt. Das Labor hat die Aufgabe, die Qualität der eingehenden Rohstoffe, sowie der hergestellten Fertigteile sicherzustellen. Darüber hinaus werden Analysen für die Entwicklung durchgeführt.
Vor Ort wurden die sechs Kinder und ihre drei Begleiterinnen von Frau Mertens am Werkseingang abgeholt. Sie ist die Mutter eines der Kinder und Laborantin bei Schaeffler. Im Labor angekommen, wurden die Kinder auf spezielle Regeln aufmerksam gemacht und mit Schutzbrillen und Handschuhen ausgestattet. Die Kinder konnten sich im Labor genau umschauen, Fragen stellen und einzelne Experimente mit den Laborantinnen durchführen. Unter einem Mikroskop haben wir uns verschiedene Materialien genauer angeschaut. Besonders interessant waren eine Biene, eine Fliege, Sand und ein Stück Stoff.
Zum Andenken an diesen spannenden Vormittag, durften sich die Kinder aus Epoxidharz eine eigene Medaille erstellen. In das Epoxidharz konnten die Kinder unterschiedliche Materialien hineinlegen, wie zum Beispiel Cent-Stücke, Büroklammern, Haargummis und Gänseblümchen. Das Team des Labors hatte sich gut auf unseren Besuch vorbereitet, und die Kinder haben viel Neues entdeckt und gelernt. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!







