Tag des offenen Denkmals am 13. Sept. 2015

Neben den Besichtigungsmöglichkeiten verschiedener Gebäude, gab es auch wieder eine Stadtführung in Altenkirchen. Die Besichtigungsmöglichkeit eines Kanzelaltares aus der Schlosskirchen von Bad Dürkheim war in diesem Jahr einmalig, weil das Objekt zwecks Restaurationsarbeiten nur zeitweise in Altenkirchen gelagert ist.

Wegen des schlechen Wetters waren die Angebote weniger gut besucht als in den Vorjahren, doch die Resonanz der Gäste war durchweg positiv.

Bismarckturm Altenkirchen

Der Bismarckturm ist 14 m hoch und wurde nach dem ersten Weltkrieg von Altenkirchener Bürger aus heimischen Felsgestein erbaut. 2009/2010 wurden umfangreiche Restaurationsarbeiten durchgeführt, um den Erhalt und die Begehbarkeit der Aussichtplattform wieder herzustellen.

Von 
11.00 - 17.00 Uhr informierten Mitglieder des Fördervereins Bismarckturm über die Entstehung und die aufwändige Restaurierung Restaurierung des Turmes in den vergangenen Jahren.
Denkmäler

Stadtführungen Altenkirchen

Stadtführung:  "Handwerk, Technik, Industrie im alten Altenkirchen"

Wo waren die Handwerksbetriebe in Altenkirchen? Wer erinnert sich  an unsere Mühlen, wo stand die Gasanstalt?, was passierte alles um den Bahnhof mit Wasserturm, Verladeanlagen und Bahnbetriebswerk. Welche Bedeutung hatten die Straßen in und um Altenkirchen, was konnte und wurde erhalten und  auch restauriert?

Stadtführer Günter Imhäuser erläuterte insbesondere den Bereich der Unterstadt und der Bahnhofstraße. Zum Gllück gab es genügend Unterstellmöglichkeiten, sodass trotz Dauerregens die Besucher viel über die Geschichte Altenkirchens erfahren konnten.

Romanische Basilika in Kircheib

Wie eine kleine Burganlage erscheint diese Romanische Basilika mit Westturm aus dem 11. Jahrhundert. Die Turm-Ummantelung wurde im 18 Jh. aus statischen Gründen ergänzt. Die Kirche gehört zur Kirchengemeinde Asbach (Kreis Neuwied) und besitzt eine der ältesten Glocke (um 1200) des Kreises Altenkirchens. 
Wilhelm Meuler erläuterte den Gästen die Geschichte der Kirche und gab wertvolle Informationen zur Motte Broichhausen im Ortsteil Neuenhof, welche im Anschluss von einigen Besuchern ebenfalls besichtigt wurde. 

Motte Broichhausen

Bei der Motte Broichhausen handelt es sich um eine Natur-Denkmalzone, die Standort einer frühmittelalterlichen Burganlage war. Die ehemalige Turmhügelburg war noch bis 1500 bewohnt. Heute ist hier noch der Burghügel und die Wallanlagen mit Wassergraben zu sehen. 
Dieses Kulturdenkmal kann jederzeit besichtigt werden, es liegt im Waldgebiet südlich von Kircheib zwischen den Ortsteilen Reisbitzen und Neuenhof.
Kurzbeschreibung Motte Broichhausen

Romanische Basilika Mehren

Die dreischiffige Basilika wurde um 1200 erbaut und im 18. Jhdt. mit einem Fachwerkaufbau aufgestockt. Ihre beherrschende Lage über dem kleinen Fachwerkdorf und die mächtigen Pfeiler im Innenraum sind für Liebhaber alter Dorfkirchen überaus beeindruckend. 
Infotafeln im Innenraum der Kirche erläuterten am Tag des offenen Denkmals historische Detailles. Zusätzlich konnten hier in einer Beamerschau historische Bilder von Mehren angesehen werden.

Denkmalzone Ortskern Mehren

Der Dorfkern von Mehren ist wegen seines beispielhaften Fachwerkensembles bereits vor vielen Jahren unter Schutz gestellt worden. Fachwerkhäuser ab dem 15. Jahrhundert gruppieren sich hier um die romanische Basilika und zeigen gemeinsam mit dem Altbaumbestand ein beeindruckendes Dorfbild, das unbedingt einen Besuch wert ist. Ein altes Gemeindegefängnis mit darüber liegender alten Schule (1547), ein ehemaliges Eulerhaus (1720), "Hartheis Hof"  und viele weitere Baudenkmäler sind hier noch zu sehen.   

Trotz des schlechten Wetters nutzten viele Besucher die Gelegenheit das wunderschöne Fachwerkdorf zu besuchen und sich im Rahmen der Dorfführungen die Geschichte des Ortes erzählen zu lassen. Auch das geöffnete Dorfcafe war immer gut besucht und die Gäste freuten sich über das leckere Kuchanangebot. 

Leininger Kanzelaltar

In 2015 wird für den barocken Leininger Kanzelaltar aus der Schlosskirche von Bad Dürkheim hier in Altenkirchen ein Restaurierungskopnzept erstellt. Er stammt aus der Zeit von 1730.

Am Tag des offenen Denkmals konnte er besichtigt werden, Restauratorin Esther Nickel konnte die Arbeiten von 11 - 17 Uhr den zahlreichen Gästen erläutern.

Elvis Museum

Seit etwa einem Jahr gibt es das Elvis Museum in Kircheib-Neuenhof mit Originalobjekten aus dem Leben von Evis Presley. Zum Beispiel den Original Friesierstuhl des Friseurladens der Ray Kaserne Friedberg aus dem Jahre 1955, an dem Elvis Presley 1958-60 bedient wurde. 
Dies und vieles mehr konnten Besucher am Tag des Denkmals besichtigen.

Parallel hierzu gab es Musik von Jonny Winters und die Möglichkeit an Cadillac-Oldtimer - Rundfahrten teilzunehmen. 
Mehr als 70 Besucher nutzten den Tag der offenen Türe und waren von dem kleinen Ausflug in die sechziger Jahre begeistert.

 

 

Konzert in der Wallfahrtskirchen Marienthal

Anlässlich des "Tags des offenen Denkmals" am 13.09.2015 öffnete dieses Jahr auch die Wallfahrtskirche "Zur schmerzhaften Mutter" in Marienthal ihre Pforten. Zahlreiche Zuhörer folgten der Einladung zu einem barocken Konzert mit Vortrag der Kirchen- und Klostergeschichte. Der informative Vortag von Lea Marie Lenart führte die Zuhörer durch vier geschichtliche Epochen Marienthals, die jeweils durch die passende Musik bereichert wurden.

Ulrike Friedrich aus Neuwied an der Traversföte und Adam Lenart am Cembalo musizierten gemeinsam Werke aus Mittelalter, Reformation und Gegenreformation: eine mittelalterliche Tanzweise ("Cantio"), Johann Sebastian Bach (Sonate h-moll) sowie die Sonaten und Variationen von Michel Blavet und Giovanni Benedetto Platti. Die wunderbare Akustik der Klosterkirche trug die barocken, virtuosen Klangperlen von Traversflöte und Cembalo deutlich und angenehm duch den halligen Kirchenraum. Am Ende erklatschten sich die begeisterten Zuhörer noch eine galante Zugabe von Prinzessin Amalie von Preußen, der Schwester von Friedrich dem Großen.

Vorführung "Innendämmung im Fachwerkhaus"

Mit viel Engagement erläuterte Dr. Erhard J. Fischer mit einer praktischen Vorführung, wie in einem historischen Fachwerkbau der Innenaufbau einer Wand gestaltet und wie Decken zwischen den Geschossen isoliert werden können.

Den Nachbericht mit Kurzfassung und Bildern zu der Vorführung können Sie hier einsehen.

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