Tour 7: Herzberg oder Harzburg

Wegebeschreibung

Beginn: Parkplatz beim Friedhof Oberwambach
Länge: 15 km

Höhenprofil

Gastonomie in: Altenkirchen, Oberwambach

Wegebeschreibung und Karte zum Download
(mit Topographischem Kartenausschnitt ("Geobasisdaten TK 25 (c) Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 28.11.2003; Az.:26722-1.401)
www.lvermgeo.rlp.de

GPX-Download

Route

Vom Parkplatz aus links Richtung Herpteroth, weiter nach Gieleroth, B 8 kreuzen, am Dorfgemeinschaftshaus vorbei, nach ca. 800 m links Richtung Widderstein, am Ortsausgang links nach Michelbach, B8 kreuzen, Wanderweg im Wiedtal entlang, links über kleine Wiedbrücke, am Angelteich vorbei, scharf links hinauf zum Johannisberg, am Bismarckturm links, hinter dem Wald ersten geteerten Feldweg rechts zum Almersbach, hier links, rechts durch Amteroth, bergauf bis Oberwambach

Besonderheiten der Tour

Wir fahren durch Oberwambach, an einem Wäldchen vorbei bis zu einem schönen Höhenweg, der auf 330 m ü. NN einen schönen Weitblick erlaubt.

Am Ende von Herpteroth fahren wir entlang eines alten Hohlweges, der auf intensive Nutzung in vergangenen Zeiten hinweist.
Eine der intensiven Nutzungen war wohl der Steintransport. Denn wenige Meter weiter können wir auf der rechten Seite eine auffallende Bergkuppe erkennen. Ein Ort, der bereits im 17. Jahrhundert als Steinbruch genutzt wurde.

Die Wegetrasse auf der wir uns befinden wird in alten Karten auch „Zur Harzburg“ genannt. Ob und wo hier jedoch einmal eine Burg gestanden hat ist nicht ganz klar. Im nord-westlich vor uns liegenden Wald gibt es nämlich einen „Herzberg“, ob es sich in den alten Karten lediglich um Schreibfehler (-berg , -burg) gehandelt hat bleibt vorerst offen.

Bevor wir am Ortsausgang von Gieleroth die „Hohe Strasse“ (B 8) überqueren, sollten wir noch einmal kurz auf eines der ältesten Fachwerkgebäude des Ortes zurückblicken. Der Reinhardshof, der zeitweise auch wichtige Post-Pferdewechselstation an der wichtigen Handelsstraße (B8) war. Der Mittelteil des Fachwerkbaus stammt von ca. 1475 und lässt an einer Fensterlaibung noch wunderschöne geschnitzte und bemalte Ornamente erkennen.

Durch Wald und Feld geht es nun teils überraschend steil hinab ins Wiedtal. Wir überqueren den Fluß in Widderstein, einem ebenfalls sehr altem Dorf, das früher Sitz eines großen Gutes gewesen ist. Man geht davon aus, dass hier in Vorzeiten ebenfalls eine Burg gestanden hat. In der Umgebung von Widderstein wurden vor einigen Jahren auch alte unterirdische Verbindungsgänge gefunden, welche die wichtige Stellung dieses Ortes vermuten lassen.

Wiedtal abwärts kommen wir nach Michelbach, wo uns schon am Ortseingang die alten Fachwerkhäuser und die ehemalige Schule ins Auge fallen.
Hier steht auch eine der wenigen alten Wassermühlen, welche noch heute (natürlich im modernisierten Zustand) als angesehener Mühlenbetrieb wirtschaftlich betriebsfähig ist.

Als ehemalige Getreide und Knochenmühle 1847 erbaut gelangte sie in den Besitz der Familie Hassel. Durch den Aufbau von Zink- und Bleierzbergwerken um 1900 wurde die Mühle zusätzlich als Holzsägewerk genutzt.
Auch heute wird der Mühlengraben noch genutzt, jedoch zur Erzeugung von Strom (ca. 220.000 kWh Strom pro Jahr), welcher teilweise der Deckung des Energiebedarfes der Mühle dient und teilweise ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Ehrendenkmal

Wer bereit ist das Rad zwischendurch auch mal zu schieben, kann durch das Mühlengrundstück hindurch und hinter der kleinen Brücke rechts den schmalen Wanderweg nutzen um unmittelbar im Wiedtal weiter bis zur B 8 zu gelangen.
Von hier geht die Tour weiter am Fluss entlang bis zum Anstieg zum Johannisberg.

Vorbei an dem Ehrendenkmal und dem Bismarckturm. Beide wurden erst nach 1900 erbaut. Das Ehrendenkmal wurde 1927 zum Gedenken an die Kriegopfer errichtet.

Bismarckturm

Der Bismarckturm war das Werk von Verehrern Bismarcks, welche 1914 aus heimischem Felsgestein ein Denkmal und Aussichtpunkt bauen wollten.
Nach seiner Restauration 2009/2010 kann der Turm nun wieder bestiegen werden. (Infos zu Öffnungszeiten)

Hinab ins Almersbachtal gelangen wir nun nach Amteroth und müssen von dort den letzten Anstieg nach Oberwambach antreten, bevor wir unseren Ausgangspunkt erreichen. 

Von Oberwambach aus gelangen Sie übrigens auch in wenigen Minuten zur 45 km langen Radtour "Puderbacher Land", welche Sie auf ausgeschilderter Wegetrasse rund um Puderbach führt.
Nähere Einzelheiten hierzu finden Sie auf den Internetseiten der Verbandsgemeinde Puderbach oder unter www.westerwald.info.

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