Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Altenkirchen

Klimaschutz braucht Kommunen

Deutschlandweit zeigen viele Beispiele vor Ort, wie der Klimaschutz gelingen kann und welche Vorteile die Region davon hat. Klimaschutz ist für Kommunen nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch Chancen: Kommunen, die heute in den Klimaschutz investieren, senken beispielsweise ihre Energiekosten in Schulen, Sporthallen oder Rathäusern und entlasten so langfristig ihren Finanzhaushalt.

Im Rahmen der Kommunalrichtlinie wird beispielsweise die Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtungen gefördert. Durch den Einsatz moderner LED-Leuchtmittel werden Stromeinsparungen von mindestens 50 Prozent erreicht. Die Kommunalrichtlinie bietet Städten, Gemeinden und Landkreisen Unterstützung bei der Erarbeitung lokaler Klimaschutzstrategien und -projekte: sowohl Beratungsleistungen als auch konkrete Investitionen werden gefördert. Insgesamt konnten so bereits 7.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen gefördert werden.

Klimaschutz braucht Management

Klimaschutzmanagerinnen und -manager sind wahre Allroundtalente: Sie koordinieren die Klimaschutzaktivitäten in der Kommune und sorgen dafür, dass aus Ideen und Konzepten konkrete sichtbare Projekte entstehen. Zur Verankerung des Klimaschutzes als eigenes Aktionsfeld in der Kommune leisten sie einen wichtigen Beitrag. Als zentrale Anlaufstelle für den Klimaschutz bündeln die Managerinnen und Manager Informationen und zeigen Klimaschutzpotenziale auf. Sie bringen Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Unternehmen an einen Tisch und koordinieren die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit werben sie für ihr Thema und motivieren in der Kommune zum Mitmachen. Die dadurch erzielten Einsparungen an Treibhausgasen sind nicht nur gut für das Klima, sondern ebenso für den Finanzhaushalt. Bisher wurden im Rahmen der Kommunalrichtlinie etwa 450 Stellen für Klimaschutzmanagerinnen und -manager gefördert.

Ein Gewinn für die Region

Der dezentrale Ausbau der Erneuerbaren Energien generiert neue Steuereinnahmen in den Kommunen, schafft Arbeitsplätze und verbessert somit die Kaufkraft in der Region. „Kommunale Wertschöpfung“ heißt das Schlagwort, das diese Vorteile der dezentralen Energiewende umschreibt. In Deutschland haben die Erneuerbaren so allein im Jahr 2011 rund neun Milliarden Euro generiert.

Ausgangssituation:

Mit Sitzung des Verbandsgemeinderates am 01.12.2010 wurde der Aufbau eines Klimaschutz-Controllings für die Umsetzungen aus dem vorhandenem Klimaschutzkonzept beschlossen.

Um messbare Erfolge zu erzielen und nach außen mehr Transparenz zu erreichen sowie Synergien und die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche  zu gewährleisten, wurde ein Klimaschutzmanagement aufgebaut.

Seitens der Verbandsgemeinde Altenkirchen wurde als erste Maßnahme ein Klimaschutzkonzept erstellt, um einen Überblick des Ist-Zustandes zu bekommen.

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