Rückblick - Tag des offenen Denkmals am 8. Sept. 2019

Am 8. Sept. 2019 gab es wieder interessante Besichtigungsmöglichkeiten im Bereich der Verbandsgemeinde Altenkirchen.

Hier ein kleiner Rückblick auf die geöffneten Denkmalstationen.

Eine Tabellarische Übersicht aller Aktivitäten, Öffnungszeiten und Kontaktpersonen sowie einen Lageplan der geöffneten Denkmale um Altenkirchen finden Sie hier in unserem Infoflyer 2019.

 

Spätromanische Pfeilerbasilika in Almersbach

1199 wurde diese Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist sowohl von außen, als auch von innen überaus sehenswert und  liegt - umgeben von altem Baumbestand - auf einem vorspringenden Bergrücken über dem Wiedtal in Almersbach. Im Kirchenraum findet man noch alte Fresken aus dem 13 – 15 Jh. Diese wurden bei Einführung des reformierten Bekenntnisses 1605 übertüncht und erst 1915 bei Renovierungsarbeiten wiederentdeckt und nach und nach restauriert.

Neben kleinen Führungen konnten sich Gäste ab 17 Uhr im Rahmen eines Vortrags von Anka Seelbach über Krieg - Besatzung - und Neuanfang des Ortes Almersbach informieren.
 

 

                     

Bismarckturm Altenkirchen

Auch der Bismarckturm in Altenkirchen wurde rege besucht. Ist er sonst ja auch nur jeden 1. Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit geöffnet.

Für Gruppen ist es natürlich auch möglich, über den  Förderverein Bismarckturm außerhalb dieser Zeiten den Turm zu besichtigen.  Informationen zu Kontakten und Öffnungszeiten finden Sie hier.

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Historisches Quartier Altenkirchen

Im Historischen Quartier in Altenkirchen gibt es seit 2016 wechselnde Ausstellungen mit historischen Bildern aus der Stadt Altenkirchen sowie einige Ausstellungsobjekte aus früheren Zeiten zu sehen. Bildervorträge, virtuelle Stadtführungen und andere Veranstaltungen finden hier statt. Die Organisation des historischen Quartiers hat der Förderverein Bismarckturm e.V. übernommen. 

Zum Tag des offenen Denkmals begann auch diesmal wieder eine Stadtführung durch Altenkirchen, die sich mit dem diesjährlichen Jahresmotto "Umbrüche in der Geschichte Altenkirchens" beschäftigte.

Romanische Kirche Birnbach

Auch in der romanische Pfeilerbasilika in Birnbach (erstmals 1131 urkundlich erwähnt) kamen Kulturinteressierte auf Ihre Kosten und konnten sich rundum gut informieren. Auch ein Gang auf den Kirchtum zum Glockengeläut war möglich und eröffnete einen eindrucksvollen Blick auf die drei großen Kirchturmglocken, von denen die "Jakobsglocke" aus dem Jahre 1512 stammt.

Alte Schmiede Friedenthal

In der Schmiede von 1878 konnten Besucher sogar das kleine Hammerwerk in Aktion sehen. Ab 14 Uhr wurde am Schmiedefeuer die Arbeit des Schmiedes vorgeführt. Keine Frage blieb offen, denn der Besitzer und ehemalige Schmied Wilfried Kirchner verfügt über langjähriges Wissen denn schließlich waren seine Vorfahren nachweislich in mehrere Generationen ebenfalls mit dem Schmiedehandwerk vertraut. 
Die Werkstatt wird als Zinngieß-Werkstatt genutzt, wo bereits tausende historische Zinnfiguren entstanden und im Nachbargebäude besichtigt werden können. Weitere Infos finden Sie hier.

Romanische Basilika in Kircheib

Die Pfeilerbasilika Kircheib wurde erstmals 1131 urkundlich erwähnt.
Von Köln aus kommend ist sie die erste der geöffneten romanischen Kirchen im Bereich der Verbandsgemeinde Altenkirchen. Sie war daher auch für viele Gäste erster Anlaufpunkt bei der Besichtigungstour am Tag des Denkmals.

 

Motte Broichhausen

Bei der Motte Broichhausen handelt es sich um eine Natur-Denkmalzone. Hier war der Standort einer frühmittelalterlichen Burganlage. Die ehemalige Turmhügelburg war noch bis 1500 bewohnt. Heute ist hier noch der Burghügel und die Wallanlagen mit Wassergraben zu sehen. 
Dieses Kulturdenkmal kann jederzeit besichtigt werden, es liegt im Waldgebiet südlich von Kircheib zwischen den Ortsteilen Reisbitzen und Neuenhof.
Weitere Infos erhalten Sie am Tag des Denkmals in der Kirche von Kircheib durch Herrn Meuler.

Kurzbeschreibung Motte Broichhausen

Ort: Die Motte kann nicht vollständig mit dem PKW angefahren werden. Die Wegstrecke ist ab Kircheib  beschildert und zu Fuß oder per Rad gut erreichbar und ca. 1,5 km lang. (Wegbeschreibung)


Romanische Basilika und Dorfrundgang durch Mehren

Die dreischiffige Basilika wurde um 1200 erbaut und im 18. Jhdt. mit einem Fachwerkaufbau aufgestockt. Beim Tag des offenen Denkmals konnte man sich hier durch Infotafeln über die Kirche informieren. Über eine große Leinwand zeigten eindrucksvolle Bilder die Geschichte des Ortes Mehren, die man sich bei einem Dorfrundgang natürlich später auch persönlich erläutern lassen konnte.

Fachwerkhaus Rimbach "the burrow"

Zum Tag des offenen Denkmals am 08.09.2019 waren  auch die Türen des
denkmalgeschützten Quereinhauses in Oberirsen-Rimbach wieder geöffnet.
Ein reger und lebhafter Austausch mit den zahlreichen Besuchern und natürlich auch zwischen den Besuchern fand den ganzen Tag über statt. Es ergaben sich viele interessante Gespräche
rund um das Fachwerk und den Wandel, den die Fachwerkhäuser erfahren haben.
Ganz nach dem diesjährigen Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.
Denkmalschutz, Wärmedämmung im Fachwerkhaus, Herkunft von Bezeichnungen oder
Arbeitsbedingungen vor 200 Jahren sowie das Leben an der Grenze zum Herzogtum Berg
und die Wiederverwendung von gebrauchten Fachwerkbalken sind eine kleine Auswahl
von Themen, die diskutiert wurden.
Der Aufbau des Fachwerk-Modells durfte natürlich nicht fehlen. Mit fachmännischem Blick
baute hier ein kleiner Junge und hat vielleicht den Beruf des Zimmermanns für sich
entdeckt. Aufgrund des Regens wurde das Fachwerk-Modell im Stall des Ernhauses
Balken für Balken vollständig aufgebaut, sozusagen das Haus im Haus.
Und so waren die Eheleute Gudrun und Stephan Fürst wieder rundum mit dem Verlauf des
Tages zufrieden und danken den vielen freundlichen Menschen für den Besuch.

Museumsscheune Helmenzen

Die Museumsscheune Helmenzen ist ein kleines heimatkundliches Museum, welches erhaltenswerte Arbeits- und Gebrauchsgegenstände unserer Region sammelt und der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Viele interessante Einzelstücke unserer Urgroßeltern oder aus alten Handwerksbetrieben gab es  hier zu bestaunen.

Außerhalb des Denkmaltags ist die Museumsscheune immer Sonn- und Feiertags von Mai bis September Nachmittags geöffnet.

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