Sehenswertes

Altenkirchen

Fachwerkgebäude in der Wilhelmstraße
Dieses Fachwerkhaus in der Wilhelmstraße 37 wurde zwischen 1728 und 1739 von einem Major Fabry erbaut und war mit seiner westlichen Mauer direkt mit der Stadtmauer verbunden.

In dem Gebäude befindet sich die 'Privilegierte Apotheke', eine der ältesten und traditionsreichsten Apotheken im Westerwald. In der über 300-jährigen Geschichte wurde diese Apotheke von mehr als 22 Besitzern bzw. Verwaltern geleitet.

Fachwerkgebäude am Marktplatz
Das Gebäude des Markt-Cafes stammt wahrscheinlich aus dem 16 Jahrhundert. Die Ausführung alter Holzbalken lassen darauf schließen, dass diese aus dem Gewandhaus (Hausbereich in dem die Angestellten des Schlossherren wohnen) des Altenkirchener Schlosses stammen oder das Haus selbst als Gewandthaus genutzt wurde.

Reste der Stadtmauer
Die Stadtmauer muss in der Zeit zwischen 1314 (Verleihung Stadtrechte) und 1361 (erstmalige Zerstörung der "befestigten" Stadt) erbaut worden sein. Nach der Zerstörung im Jahre 1361 wurde die Stadtmauer wieder aufgebaut.

Heupelzen-Beul

 

Raiffeisenturm
Auf dem Beulskopf (388 Meter NN) in der Ortsgemeinde Heupelzen wurde 1990 ein hölzerner Aussichtsturm - der Raiffeisenturm - mit einer Höhe von 35 m errichtet. Benannt wurde er zur Ehren des Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen. 

Bei schöner Fernsicht bietet sich einem vom oberen Plateau eine grandiose Aussicht. Nach Süden, Osten und Westen schaut man über den vorderen Westerwald bis zum Förderturm an der A3 bei Willroth, zum Köppelturm auf der Montabaurer Höhe, zum Salzburger Kopf im hohen Westerwald und zum Siebengebirge am Rhein. Aber auch die "Hohe Acht" (747 m) in der Eifel ist in 57 km Entfernung zu sehen. In nördlicher bzw. nordöstlicher Richtung eröffnet sich der Blick bis zum Bergischen Land, ins Wildenburger Land, zu den Ausläufern des Rothaargebirges, zum Giebelwald und weit ins Siegerland hinein.

Mehren

Fachwerkdorf
Idylisches Dorf mit teilweise noch strohgedeckten Häusern. Die romanische Basilika sowie der mit Fachwerkhäusern umstandene Ortskern von Mehren steht unter Denkmalschutz. Der Ort ist als eines der schönsten Fachwerkdörfer in Rheinland-Pfalz bekannt und in jedem Fall einen Besuch wert. Seit zwei Jahren wird hier vom Dorfverschönerungsverein Mehren ein Infoblatt "der kleine dorfrundgang" herausgegeben und Führungen für interessierte Gruppen angeboten.
Weitere Infos unter: www.fachwerkdorf-mehren.de.

Zwischen Fiersbach und Kircheib

Stechpalme / Ilex
Im Waldgebiet zwischen Fiersbach und Kircheib (an der K 26) kann man noch alte, große Ilexbestände sehen, welche als Naturdenkmal geschützt sind.
Der Ilex wird auch "Stechpalme" genannt und hatte im Westerwald die weiteren Namen "Hüllisch" oder "Hüllbüsch".
Er ist oft in Wäldern zu finden, in denen früher Viehweide betrieben wurde, da dieser immergrüne Strauch mit seinen harten, stacheligen Blättern nicht gefressen wurde und sich daher ungestört entwickeln konnte.


Hasselbach - Werkhausen

Anlage >im TAL<
Auf Initiative des Bildhauers Erwin Wortelkamp ist seit 1986 die Anlage >im Tal< in der Gemeinde Hasselbach entstanden. Sie umfasst ein Areal von 10 ha, das über 40 internationale Architekten, Landschaftsarchitekten und Künstler gestaltet haben. Die private, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellte Anlage, erschließt sich dem an Kunst interessierten Besucher nur durch einen drei- bis vierstündigen Gang durch diesen Landschaftsraum. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldungen unter: Tel. 02686 604, Fax 02686 8139 oder unter www.im-tal.de

Weyerbusch

Backhaus
Im strengen Hunger-Winter 1846/47 gründete Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Weyerbusch den "Brodverein" und legte damit den Grundstein für eine Idee, die um die Welt ging - die Genossenschaftsidee.Er lehrte so die Menschen, dass erfolgreiche Hilfe auf Dauer nur durch gemeinschaftliche Selbsthilfe wirksam sein kann: "Einer für alle, alle für einen."

 

 

Raiffeisendenkmal
Zum Gedenken an 150 Jahre "Brodverein" wurde 1997 das Raiffeisendenkmal in Weyerbusch offiziell eingeweiht.

Kircheib

Motte Broichhausen
Die Motte Broichhausen war eine frühmittelalterliche Burganlage, die vielleicht die Ur- und Keimzelle für das Dorf Kircheib darstellte.
Umgeben von einem Wassergraben und durch zwei Schutzwälle gesichert, war das damalige, kleine Burggebäude eine der sichersten Unterkünfte in dieser Zeit.
Die Familie Ütgenbach bewohnte die Motte noch im Jahre 1350. Um 1500 wurde sie dann aufgegeben und man siedelte in den nahegelegenen „Neuenhof“, auch „Freiheitshoff“ genannt.
Sogenannte „Motten“ gab es im Frühmittelalter auch in anderen Orten der Region. Sie alle waren gekennzeichnet durch einen von Wasser umgebenen Hügel auf dem ein mächtiger Stein- oder Holzturm stand. Die Innenfläche besaßen bei mehreren Geschossen oft über 100 qm.

Helmeroth

Stahl-Seilhängebrücke
Die 2010 neuerbaute Seilhängebrücke in Helmeroth führt in der Nähe der alten Helmerother Mühle über die Nister. Die Brückenkonstruktion besteht komplett aus Stahl. Sie hat eine zulässige Traglast von 18 Tonnen und ist mit ihrer Spannweite von 36 Meter die größte Stahl-Seilhängebrücke in ganz Rheinland-Pfalz.

Für die Fundamente rechts und links der Nister wurden jeweils 30 m² Beton verarbeitet. Jedes der zwei Trageseile hat eine zulässige Zugkraft von 75 Tonnen. Zum Vergleich: ein Leopard-Panzer wiegt ca. 60 Tonnen.Die statische Berechnung dieser Art Brücken können in Deutschland nur die Universitäten Aachen und München vornehmen. Die statische Berechnung der Helmerother Brücke erfolgt an der Uni Aachen.

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