Kindertagesstätte "Spatzennest"

Anzahl der Gruppen:
3

verfügbare Plätze insgesamt:
62 davon 40 Ganztagsplätze und 13 Plätze für Zweijährige

Einzugsbereich:
Ortsgemeinden Berod, Gieleroth und Oberwambach

Öffnungszeiten:

Teilzeitplätze:
Wochentag Zeit
Montag 07.00 - 12.45 Uhr und 14.45 - 16.00 Uhr
Dienstag 07.00 - 12.45 Uhr und 14.45 - 16.00 Uhr
Mittwoch 07.00 - 12.45 Uhr und 14.45 - 16.00 Uhr
Donnerstag 07.00 - 12.45 Uhr und 14.45 - 16.00 Uhr
Freitag 07.00 - 12.45 Uhr und 14.45 - 16.00 Uhr
Ganztagesplätze:
Wochentag Zeit
Montag 07.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 07.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 07.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag 07.00 - 16.00 Uhr
Freitag 07.00 - 16.00 Uhr

Kindertagesstätte Spatzennest

nsere Einrichtung besteht seit 1979 und befindet sich in einer ausgedienten Dorfschule in Gieleroth. Der angrenzende Wald und Wiesen lädt zu Naturerlebnissen ein. Die Einrichtung besteht aus einer Regelgruppe, einer geöffneten Gruppe und einer kleinen Altersmischung. Für die Betreuung der Kinder haben wir folgendes Personal:

  • Leitung der Kita (auch Gruppenleitung)
  • 3 Gruppenleiterinnen
  • 3 Mitarbeiterinnen
  • 2 Zusatzkräfte als Leitungsfreistellung
  • 1 Ergänzungskraft für die Zweijährigen
  • 1 Sprachförderkraft im Rahmen des Landesprogramms RLP „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“
  • 2 Zusatzkräfte für interkulturelle Arbeit
  • 1 Fachkraft für Sprache und Integration („Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“)
  • 2 Erziehrinnen für die Nachmittagsbetreuung
  • 1 Anerkennungspraktikantin
  • 2 Hauswirtschaftskräfte
  • 1 Reinigerin
  • 1 Hausmeister 

Betreuung der Ganztagskinder

Unsere Ganztagskinder treffen sich um 12.45 Uhr immer in der gleichen Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen in einer gemütlichen Atmosphäre. Die zusätzliche Erzieherin für die Nachmittagsbetreuung, die gemeinsam mit den Kindern isst, achtet beim Essen auf die Selbstständigkeit und die gepflegte Esskultur. Anschließend besteht für die Kinder die Möglichkeit ihrem Schlafbedürfnis in einem gesonderten Raum nachzukommen.

Alle anderen Kinder genießen ihre Ruhephase in anderer Form, zum Beispiel in einer Phantasiereise oder sie lauschen Geschichten. Die wechselnden Beschäftigungsangebote am Nachmittag gehen von Bewegungsangeboten, Sprachförderung, Kreativangeboten, Kochangeboten bis hin zu Naturbegegnungen.

Das Mittagessen wird aus der Küche der Lebenshilfe in Flammensfeld geliefert und kostet zur Zeit 3,19 €. Bei Bedarf kann eine Reduzierung des Essenspreises auf 1 € beim zuständigen Sozialleistungsträger beantragt werden.

Am Nachmittags fährt ein Bus um 15:22 Uhr nach Herpteroth, Oberwambach und Amteroth.

Unser Außengelände
Unser Außengelände

Die Einrichtung setzt sich aus folgenden Räumlichkeiten zusammen:

  • 3 Gruppenräumen
  • Flur (Bällebad, Sandkasten, Puppenhaus, Sandtisch)
  • Turnraum
  • Zwischenzimmern
  • Buntes Zimmer
  • Sprachförderraum
  • Waschraum mit Wickelraum
  • Büro
  • Küche
  • Abstellraum 
  • Personaltoilette

Unsere Kita ist eine Sprach-Kita

Einige Jahre nahmen wir am Bundesprogramm: Schwerpunkt-Kita: „Sprache und Integration“ teil. Als „Sprach-Kita“ werden wir ab 2016 vom Familienministerium gefördert.

Sprache ist allumfassend und betrifft den gesamten Entwicklungsraum des Kindes. Sprachliche Bildung ist das wichtigste Kommunikationsmittel das uns zur Verfügung steht. In unserer multikulturellen Gesellschaft hat Sprache einen immer höheren Stellenwert. Unsere Schwerpunkte sind die sprachliche Bildung im Kita-Alltag, die inklusive Pädagogik und eine enge Zusammenarbeit mit den Familien.

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien in der Kita. Von Januar 2016 bis Dezember 2019 stellt der Bund insgesamt 400 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 4000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Naturspielräume

Das unmittelbare Erleben der Natur ist für den größten Teil der Kinder in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass Kinder die Natur und deren Veränderungen, z.B. den Wechsel der Jahreszeiten (natürliche Lebenszyklen: Keimen, Gebären und Wachsen, aber auch Tod und Vergehen) mit allen Sinnen bewusst erleben. Die Natur stellt uns den Lebensraum zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere die Elemente Boden, Wasser, Luft, Pflanzen, Tiere und Naturerscheinungen wie das Wetter. Die gesunde Entwicklung ist auch davon abhängig, inwieweit es möglich ist, die eigenen Fähigkeiten auszuprobieren und Grenzen des Könnens zu erreichen und zu durchbrechen. Fallen lernt man nur durch Fallen und nicht durch übertriebene Vorsichtsmaßnahmen. Unmittelbare Naturerlebnisse schaffen die Voraussetzung dafür, dass die Kinder eine persönliche Verbindung zur Natur aufbauen und ein starkes Naturbewusstsein entwickeln können. Dieses bildet die Grundlage für einen respektvollen Umgang mit der Natur und der Umwelt.

Kinder

  • verbessern ihr sinnliches Wahrnehmungsvermögen
  • eignen sich motorische Fähigkeiten wie Körperhaltung, Koordination und Kondition an
  • bauen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl auf
  • schulen Kreativität und Phantasie
  • lernen, Gefahren einzuschätzen.

Die Kinder erleben die Natur unmittelbar auf dem entsprechend angelegten Außengelände der Einrichtung. Die Matschstelle, das Weidentipi und das leicht abfallende Gelände laden dazu ein, intensive Erfahrungen mit der Natur zu machen.
An den feststehenden Waldtagen bietet sich den Kindern die Gelegenheit, die Natur in allen

Bewegung

Die Bewegung trägt in hohem Maße dazu bei, dass die Kinder sich gesund entwickeln können, und dies meint nicht nur den motorischen Bereich. Kinder, die in den ersten besonders prägenden Lebensjahren genügend Zeit, Raum und Möglichkeiten geboten bekommen, ihrem natürlichen Bewegungsdrang nach Lust und Laune nachzukommen, werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch im kognitiven, sozialen, kreativen und emotionalen Bereich gesund entwickeln und schließlich zu einer starken Persönlichkeit heranwachsen.

Ob die Kinder nun im Turnraum mit Hilfe von Bänken, Matten, Decken oder Alltagsmaterial ihrer Phantasie nachgehen und „ Höhlen“ oder „Raumschiffe“ bauen, entscheiden sie individuell nach ihrem Bedürfnissen. Soweit es die Räumlichkeiten erlauben, finden regelmäßige Turnangebote statt. Hier verwandeln sich die Kinder und Erzieher mal in Forscher, die „ eine Reise in den Dschungel“ machen, ein anderes Mal in Tiere, die wir im Zoo finden können. Diese Geschichten bieten immer auch Platz für eigene Ideen und Selbsterforschung der Kinder. Durch Gemeinschaftsspiele oder Wettkampfspiele lernen die Kinder während des Turnens zudem soziale Verhaltensweisen. Auch draußen  sind dem Bewegungsdrang der Kinder keine Grenzen gesetzt. Hier kann man Kletterhäuschen erobern, auf Bäume klettern, wippen, schaukeln, rutschen, rennen, mit Fahrzeugen fahren und Experimente an der Bewegungsbaustelle wagen. Kurzum, jedes Kind bestimmt selbst, was es tun möchte. Das Kind kann ausprobieren, was es schon kann oder wo es evtl. an seine Grenzen stößt und darum die Sache lieber etwas vorsichtiger angeh

Musischer Bereich

Die musikalische Erziehung bildet eine wichtige Grundlage für viele Entwicklungsbereiche im Kindesalter. Durch das gemeinsame Musizieren erfahren die Kinder Melodie und Rhythmus. Außerdem wird die Merkfähigkeit durch das Auswendiglernen der Liedtexte gefördert. Das phonologische Bewusstsein wird durch Lieder in Reimform gefördert. Das Experimentieren mit den Instrumenten und mit dem Körper als Musikinstrument wirkt sich außerdem positiv auf die Intelligenz und die Sprachentwicklung aus. Den Kindern wird die Möglichkeit zur Entfaltung ihrer musikalischen Anlagen gegeben und sie bekommen die Möglichkeit, den Zugang zur Musik zu finden. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich an verschiedenen Instrumenten wie z.B. Xylophon und Triangel auszuprobieren und die unterschiedlichen Klänge der Instrumente zu unterscheiden. Die Instrumente kommen bei Klanggeschichten zum Einsatz, und können auf diese Weise Worte und Empfindungen verdeutlichen. Die musikalische Erziehung beschränkt sich aber nicht nur auf den Einsatz von Instrumenten, z.B. durch Klatschen, Stampfen und Schnalzen haben die Kinder die Möglichkeit, Ton und Rhythmus am eigenen Körper zu erfahren.

Spatzennest besucht Feuerwehr in Berod

Die angehenden Schulkinder der Kindertagesstätte Spatzennest aus Gieleroth besuchten bei fast tropischen Temperaturen die Feuerwehr in Berod. Kurzentschlossen wählte man angesichts der hohen Temperaturen der Transport dorthin per Auto und verzichtete auf eine ausgiebige Wanderung um den Besuch auch genießen zu können. Zwei nette Feuerwehrmänner, Herr Oliver Euteneuer und Herr Erik Pfeiffer, empfingen die muntere Gruppe erst mal mit einem kühlen Getränk. Anschließend wurden die Kinder mit einem Film über die Jugendfeuerwehr auf das Thema eingestimmt und alle anstehenden Fragen unsererseits beantwortet. In der Halle der Feuerwehr wurden vorher alle nötigen Ausrüstungsgegenstände für die unterschiedlichen Einsätze bereit gelegt und konnten nach den theoretischen Erklärungen von allen Kindern bestaunt und ausprobiert werden. Das Blaulicht lockte die Kinder schließlich zu den Einsatzfahrzeugen, die schnell von den Kindern erobert wurden und deren Funktionen erklärt und auch teilweise ausprobiert wurden. Heiß begehrt war der Platz, von dem aus man an den Lautsprecher gelangen konnte, um die umstehenden Mitbesucher laut und freundlich zu begrüßen! Kriminalistische Fähigkeiten entwickelte so manches Kind beim Einsatz der Wärmebildkamera. Die Aufgabe war, eine Kollegin, die sich im abgedunkelten Raum versteckt hatte, mit Hilfe der Kamera zu finden! Nach diesen schweißtreibenden Erlebnissen war dann die Abkühlung bei der Spritzübung  für Klein und Groß sehr willkommen! Die Aufgabe, aufgestellte Flaschen von den Pylonen zu schießen, machte allen Kindern sichtlich Spaß. Ganz nebenbei wurde der ein oder andere Zuschauer auch von diesem erfrischenden Nass erfreut, worüber niemand wirklich ärgerlich wurde. Herrlich erfrischt wurde zum Abschluss noch ein leckeres Eis von der Feuerwehr spendiert und dabei die bei der Vorbereitung des Themas gesammelten Fragen aus der Kita gestellt. Z.B. Kann man eure Drehleiter auch als Brücke benutzen? Gibt es heute noch Löschteiche oder löscht ihr noch manchmal mit Eimern?? Nachdem alle anstehenden Fragen beantwortet waren, wurde jedes Kind per Feuerwehrwagen jeweils nach Hause gefahren, wo sie von den Eltern und Geschwistern schon staunend erwartet wurden. Vielen Dank für diesen erlebnisreichen Besuch bei der Feuerwehr Berod!

Das Spatzennest erlebt Spiel und Spaß im Wald

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Kinder der Kita Spatzennest in Gieleroth mit ihren Familien zum diesjährigen Sommerfest auf. Eine lange Karawane zog freudig in den nahe gelegenen Wald, um dort einen vergnüglichen Nachmittag bei Spaß und Spiel zu verleben. Dort hatten die Mitarbeiterinnen der Kita vorher viele interessante Spiele vorbereitet und der Elternausschuss der Kita hatte ein gemütliches Waldcafé hergerichtet. Schnell hatten sich die einzelnen Familien verteilt, um die gemeinsame „Laufkarte“ mit den einzelnen Stationen jeweils nach der fertig gestellten Aktion abstempeln zu lassen! Man konnte sich einen Rucksack mit Sandsäckchen füllen lassen um dann wie eine Ameise samt schwerer Last den Berg hochzuklettern. So manch einer staunte, was doch so eine kleine Ameise für ein Gewicht tragen kann, obwohl sich nur ein Bruchteil dessen jeweils im Rucksack befand! Oder man ging mit verbundenen Augen einen Parcours an einem Seil entlang und musste zwischendurch in geheimnisvoll gefüllte Säckchen fühlen. Viel Spaß hatten klein und groß an der „Ratestation“. Dabei kam es darauf an, so schnell wie möglich zu sagen, was für einen Naturgegenstand das jeweilige Gegenüber in der Hand hat, nachdem man sich sehen konnte. Die teilweise witzigsten Wortkreationen erheiterten das zuschauende Publikum. Zwischendurch konnte man sich zur Stärkung einen Hefeteigring mit dem Mund angeln oder an den Köstlichkeiten im Waldcafé stärken, um dann an die übrigen Stationen zu gehen. Von weitem waren schon die fleißigen Musikanten zu hören, die von ihrem „blinden“ Partner gefunden werden mussten! Da hieß es Ohren spitzen und nur auf mein zuständiges Instrument konzentrieren! In die Welt der Vögel und Baumbewohner konnte man sich anhand eines kleinen Spiegels versetzen, den man so unter die Augen halten musste, dass man beim Gehen förmlich durch die Baumkronen flog. Erstaunlich, was so ein kleiner Spiegel bewirken kann, war die Reaktion der Spielteilnehmer. Natürliche Handtattoos mit den schönsten Sommerblüten konnte man vor dem Wald mit ein wenig Vaseline auf den Händen kreieren. Dort konnte man auch das Alter verschiedener Bäume anhand der ausgestellten Baumscheiben zählen. Zum Schluss gab es noch mit jeder Familie ein Foto, das an den schönen Tag erinnern soll! Am Ende des Nachmittags war man froh, dass bis auf ein paar erfrischende Regentropfen, die meiste Zeit die Sonne vom Himmel herablachte!

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Anschrift

Talstraße 28,
57610 Gieleroth

Ansprechpartnerin

Heike Tibusek
Kindergartenleitung
Telefon:  02681 5712

E-Mail: mail@kita-gieleroth.de

Hausanschrift

Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen
Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen

Telefon:
02681 85-0 (Zentrale)
02681 85-385 (Redaktion Mitteilungsblatt)

Fax:
02681 7122 (Zentrale)

E-Mail: rathaus@vg-altenkirchen.de

Postanschrift

Verbandsgemeindeverwaltung
Altenkirchen
57609 Altenkirchen

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
  8 - 12 Uhr
14 - 16 Uhr

Donnerstag
  8 - 12 Uhr
14 - 18 Uhr

Das Bürgerbüro hat durchgehend geöffnet
(nur Melde - und Passangelegenheiten)

Freitag
8 - 12 Uhr

Bankverbindungen der Verbandsgemeindekasse

Westerwald Bank eG
IBAN: DE26 5739 1800 0070 0011 01
SWIF-BIC: GENODE51WW1

Sparkasse Westerwald-Sieg
IBAN: DE30 5735 1030 0000 0003 15
SWIFT-BIC: MALADE51AKI

Sparda-Bank Südwest eG
IBAN:DE30 5509 0500 0000 9689 78
SWIFT-BIC: GENODEF1S01