Tour 6: Am höchsten Punkt

Wegebescheibung

Beginn: Parkplatz Sonnenhof in Hilgenroth
Länge: 14,5 km

Höhenprofil

Gastonomie in: Hilgenroth Busenhausen/Beul, Obererbach und Marienthal

Wegebeschreibung und Karte zum Download
(mit Topographischem Kartenausschnitt ("Geobasisdaten TK 25 (c) Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 28.11.2003; Az.:26722-1.401)
www.lvermgeo.rlp.de

GPX-Download

Routen

Ab Parkplatz links Richtung Hamm, Ortsausgang links Höhenweg bis Beul, vor Hauptstrasse links am Friedhof vorbei, geradeaus bis zur Durchgangsstrasse (Abstecher Raiffeisenturm), ca. 300 m links Richtung Heupelzen, vor Kirche links, nach ca. 800 m links Richtung Bachenberg abbiegen, am Rastplatz 200 m rechts, vor Ortslage Bachenberg links bis Hauptstrasse, rechts durch Bachenberg, am Spielplatz vorbei, links in die "Alte Schulstrasse" bis Verbindungsstrasse nach Dieperzen, am Friedhof vorbei hinab ins Erbachtal, links am Bahndamm entlang, durch zweite Bahnunterführung nach Niedererbach, auf Hauptstrasse rechts und weiter nach Hacksen, rechts dem Bachlauf folgen, nach ca. 900 m links nach Volkerzen, am Ortsausgang links Richtung Wald abbiegen, im Wald weiter bis Querstrasse, links bis zum Hinweisschild nach Hilgenroth/Marienthal (Abstecher zum Kloster),weiter Richtung Hilgenroth, am Waldende rechts über Höhenweg zurück.

Besonderheiten der Tour

Kirche in Hilgenroth

Die Tour beginnt in einer vormittelalterlichen Ortschaft, welche bereits in vorchristlicher Zeit für den hier verlaufenden „Königsweg“ als Rastplatz an der Quelle des Erbaches gedient hat.

Bis zur Einführung der Reformation (1561) war Hilgenroth vielbesuchter Wallfahrtsort, in dem auch wundersame Heilungen geschehen sein sollen. Reisende und Pilger fühlten sich hier vor Überfällen sicher, weil das Dorf im Mittelalter nicht nur mit einer Schutzhecke (= Gebück), sondern zusätzlich mit einer festen Mauer umgeben war.
Der Überlieferung nach ist das Dorf aus einer Klosteranlage entstanden.
Auf der alten Fußbodenschicht einer vormaligen Saalkirche (aus dem 7. Jahrh.) wurde um 1200 eine romanische Basilika erbaut und um 1433 um ein südliches Seitenschiff erweitert.
1651 wurden die romanischen Gebäudeteile abgerissen und nur der Anbau sowie der übereckragende romanische Turm blieben stehen.
Eine Besichtigung dieser ehemaligen Liebfrauenkapelle sollte man sich nicht entgehen lassen.

Höhenweg

Neben der Kirche sollten wir auch einen Blick auf den Baumbestand werfen, der ebenfalls ein beträchtliches Alter hat und unter Naturschutz steht.

Am Ortsende gelangen wir auf den oben schon erwähnten Höhenweg („Königsweg“), welcher die Wasserscheide zwischen Sieg und Wied darstellt. Er wurde deshalb schon in vorrömischer Zeit gerne genutzt, da er auch zu Regenzeiten gut zu befahren war.

An dem alten Schulgebäude vorbei führt uns dieser Weg bis nach Beul, einem gemeinsamen Ortsteil der Dörfer Heupelzen und Busenhausen.

Auf dieser höchsten Erhebung der Verbandsgemeinde Altenkirchen steht der 35 m hohe hölzerne Raiffeisenturm, der einen einzigartigen Fernblick über weite Teile des Westerwaldes, des Siebengebirges sowie des Siegerlandes bietet.

Raiffeisen-Aussichtsturm

Der Weitblick bleibt uns auf der Weiterfahrt noch eine Weile erhalten, bis wir das landwirtschaftlich geprägte Dörfchen Bachenberg erreichen. Einen ehemaligen alten Schulweg entlang fahren wir hinab zum Erbachtal.

Die Sicht auf den Bach wird uns vorerst durch den Bahndamm versperrt, beim ersten Gehöft haben wir jedoch die Möglichkeit einen kleinen Abstecher über die Bahntrasse rechts ins Erbachtal zu machen. Die Gebäude in diesem Bereich gehören zu dem alten Gut Koberstein. Man geht davon aus, dass an dieser Stelle schon im Mittelalter eine sogenannte Turmburg (Motte) gestanden haben soll.

Kloster Marienthal

Wir queren Niedererbach (Bahnhofstation zwischen Altenkirchen – Au) und erreichen durch abwechslungsreiche Tal-, Wiesen- und Waldstrecken wieder den Höhenweg, welcher uns am Abzweig zum Kloster Marienthalt vorbei wieder nach Hilgenroth führt.

Der Abstecher zum Kloster Marienthal ist durchaus lohnenswert.
Für ein Marienbild, das nach der Legende von einem Hirten geschnitzt war, wurde um 1460 eine Kapelle erbaut, die 1494 mit Hilfe des Klosters Marienstatt durch einen Neubau ersetzt wurde und zum Wallfahrtsort wurde.
Durch Einführung der Reformation kam die Wallfahrt zum Erliegen, bis sie nach Wiederherstellung des katholischen Gottesdienstes (1664) wiederauflebte. 1666 wurde der Grundstein zu einem Franziskanerkloster gelegt, im Zuge dessen man auch einen alten Brunnen entdeckte, der laut Überlieferungen als alter Heilbrunnen bekannt war.
Seit 1892 leben und wirken hier wieder Franziskanermönche.

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